... die Sache mit dem...

Eine harmonische Atmosphäre in den Gruppen bedeutet mir sehr viel. Das Zauberland Musik soll ein Ort sein, an dem ALLE sich geborgen, sicher und willkommen fühlen können. Auch dann, wenn einem die Seele oder das Herz schwer ist, sei es wegen privater Sorgen, wegen schlechter Nächte oder was auch immer.

Damit es in den Kursen allen gutgeht braucht es ein bisschen was. :-)

... Konzept...

 

Musikalisches Spiel kann und darf keiner Bewertung unterliegen. Deswegen wird auf eine Einteilung in "richtig" und "falsch" in all meinen Kursen verzichtet.

Die Erlebnisräume im Zauberland Musik sind frei und offen.

Zwar gehe ich als Spielleitung mit einer Idee für ein Stundenbild in die Stunde, kann aber direkt und unmittelbar von diesem abweichen, wenn Impulse dafür aus der Gruppe kommen. Erspüren, was die Gruppe braucht, macht Kursarbeit authentisch.

Mein Lieblingssatz zu dieser "Methode" lautet: ES KOMMTE BLOß SO!!!

... sich einlassen können...

 

Welche Dynamik eine Gruppe entwickelt, hängt wesentlich von der Bereitschaft ihrer Glieder ab, sich einzulassen.

Es ist so einfach! Sind die Erwachsenen neugierig, zugewandt und konzentriert beim Kursgeschehen dabei wird das gemeinsame Spiel für einige Zeit ganz und gar zur Wirklichkeit.

Das Zauberland Musik tut sich auf!

Umgekehrt - fehlt die Bereitschaft des Sich-Einlassens, des Sich-Verbindens kann die Kursleitung noch so sehr Energie und Aktion einbringen, der Funke wird nicht entfacht werden.

... sein lassen können...

 

Das ist vielleicht eine der schwierigsten Übungen für Eltern (und ich fasse mir das auch an meine eigene Mamanase!):

Wir erwarten oft so viel von unseren Kindern!

Immer gut gemeint und getrieben von Fürsorge, eigenen Unsicherheiten und Ängsten laufen wir Gefahr, uns und unseren Kindern etwas zu nehmen, die vorhandenen Möglichkeiten zu beschneiden statt zu erschließen.

Die Kinder müssen nicht funktionieren! Sie sollen sich ausprobieren dürfen. Aber nicht so, wie WIR das planen, sondern aus ihrem eigenen Tempo und Impulsen heraus.

Die Kinder müssen nichts beweisen! Nicht mir, nicht euch und nicht den anderen aus der Gruppe!

Ich weiß, dass es Eltern stolz und glücklich macht, wenn das Kind z.B. beim Begrüßungsritual seinen Namen auf der Trommel spielt. Viel wichtiger aber ist es, dass das Kind erfährt, dass es die FREIHEIT hat, dies zu tun! Dass es erfährt, dass es alle nötige Hilfe und Unterstützung bekommt, die es braucht!

Dieser pädagogische Ansatz ist meine Herzenssache. Gerne bin ich für Fragen dazu und Gedankenaustausch da!